Soli­da­risch mit all jenen, die für ein Leben in Selbst­be­stim­mung, Gerech­tig­keit und Frie­den kämp­fen.
Soli­da­ri­os con aquellos que luchan por una vida con auto­de­ter­mi­nación, jus­ti­cia y paz.

Besuch aus Mexiko – zahlreiche Treffen in Berlin

1. April 2026

Clau­dia Quin­te­ro, Melina Mal­do­na­do San­d­oval und José Luis Bojor­quez, drei Akti­ve der Initia­ti­ve Aquí No, waren vom 20.-28.3.2026 in Ber­lin zu Besuch. Aquí No kämpft seit Jah­ren gegen die Errich­tung einer Dün­ge­mit­tel­fa­brik am Ufer der Ohui­ra-Bucht im nörd­li­chen Bun­des­staat Sina­loa, an deren geplan­ter Errich­tung die Pro­man AG aus Düs­sel­dorf betei­ligt ist. Die Umset­zung die­ses von der deut­schen KfW IPEX Bank mit­fi­nan­zier­ten Inves­ti­ti­ons­vor­ha­bens wür­de nach Ein­schät­zung von Aquí No nicht nur das Öko­sys­tem der Ohui­ra-Bucht stark schä­di­gen, die als RAM­­SAR-Schut­z­­ge­­biet aner­kannt ist, son­dern auch die Lebens­grund­la­ge der Yore­me Mayo, die sich des­halb in der Initia­ti­ve Aquí No zusam­men­schlos­sen.

Seit knapp drei Jah­ren ist unser Ver­ein mit Aquí No in Kon­takt und hat­te im Auf­trag von Aquí No bei der KfW IPEX Beschwer­de ein­ge­reicht, ergänzt durch eine aus­führ­li­che Stu­die zu den mög­li­chen Fol­gen der geplan­ten Inves­ti­ti­on. Dies war die Grund­la­ge für ein Gespräch mit Vertreter*innen der KfW IPEX, das die drei Betrof­fe­nen aus Mexi­ko am 24.3.2026 führ­ten, beglei­tet von der Koor­di­na­to­rin der Deut­schen Men­schen­rechts­ko­or­di­na­ti­on Mexi­ko und einem Mit­glied unse­res Ver­eins.

Das dicht gedräng­te Besuchs­pro­gramm umfass­te neben Tref­fen in der Rosa-Luxe­m­­burg-Stif­­tung und mit ver­bün­de­ten Orga­ni­sa­tio­nen wie Urge­wald und dem ECCHR Gesprä­che mit Bun­des­tags­ab­ge­ord­ne­ten der Lin­ken, den Grü­nen und der SPD sowie im Außen­mi­nis­te­ri­um. Dar­über­hin­aus gab es Pres­se­ter­mi­ne. Am Sams­tag, den 28.3., tra­ten die Gäs­te aus Mexi­ko erschöpft, aber zufrie­den die Heim­rei­se an. Für uns war es eine beein­dru­cken­de Erfah­rung, die Betrof­fe­nen, mit denen wir schon seit Jah­ren in Kon­takt sind, per­sön­lich ken­nen­zu­ler­nen.

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